Ich sage was, was Du nicht hörst - Workshop Review

Nächste Events

Was ist derzeit los bei time2unfold, Brigitta Brain:

  • Neue Brain Bites & Soul Snacks workshops zu den Themen "loslassen, "Kreativität" und vieles mehr gibt es ab Oktober wieder. Die aktuellen Angebote findest Du bei Brain Bites & Soul Snacks!
  • Ich bin nach England umgezogen und auch weiterhin online für Einzelcoaching buchbar. Sprich mich einfach an :)

03/10/2021

Small waterfall in stream

LinkedIn share button
Twitter share button
Facebook share button
Am 4. März habe ich wieder einmal ein interaktives Event mit Roman Anlanger über Wahrnehmung und Kommunikation abhalten dürfen. Ich freue mich jedesmal über die offene, freundliche und neugierige Xing Community, die mit dabei ist und bei auch manchmal neuen und kuriosen Konzepten mitmacht. Vielen Dank, es macht wirklich Spass und ich freue mich auf die nächsten Veranstaltungen mit Euch.

Welche Gedanken haben die TeilnehmerInnen mitgebracht?

Im Vorfeld habe ich mit ein paar TeilnehmerInnen über ihre herausfordernden Gesprächssituationen gesprochen und bedanke mich an dieser Stelle noch einmal für die Offenheit und das auch damit verbundene Interesse an der Veranstaltung. 56 TeilnehmerInnen haben sich zu unterschiedlichen Schwierigkeiten geäußert, wie z.B., dass das Zuhören genauso seine Tücken hat wie auch das gehört werden (11%). Am häufigsten mit knappen 30% wurde benannt, dass es viele Missverständnisse zwischen Sender und Empfänger gibt. Hier ein paar Beispiele: Wie kann ich knapp zum Punkt kommen? 1 Nachricht trifft auf 10 verschiedene Interpretationen! Empfänger bleibt in der eigenen Wirklichkeit. Sender erwartet, dass der Empfänger genau die gleichen Hintergrundinformationen hat. Solche und andere Situationen führen zu Missverständnissen bis hin zu einem Konfliktgespräch. Die dahinter liegenden Fragen könnten sein, wie kann ich es vermeiden, in so eine Situation zu kommen oder wie komme ich da wieder heil raus?

Die Wappen Übung:

Wir haben uns an dem Abend ausschließlich damit befasst, was ich selbst in eine Situation mit einbringe und welche offensichtlichen und auch unbewussten Gedanken ich im Gespräch hatte. Jede Teilnehmerin konnte sich mit einer Wappen Übung die eigenen Situation genauer ansehen und in einer kleinen Gruppe reflektieren. Bei der Wappen oder auch Schild Übung machst Du Dir zunächst die Situation bewusst. Bring Dich gedanklich zurück in die Szene: Wer ist beteiligt, wo bist Du, was sagst Du und wie reagiert Dein Gegenüber. Was fühlst Du in der Situation?

Dann malst Du Dein Wappen auf ein Blatt Papier. Bilde Deine äußerlichen Gedanken, das was Du Deinem Gegenüber gezeigt hast. In einem zweiten Schritt drehst Du Dein Papier um und zeichnest oder schreibst das auf, wie Du Dich innerlich gefühlt hast, das was Du vielleicht nicht gesagt hast, das was Du nicht zeigen wolltest, das was Dein Gegenüber nicht von Dir wissen soll. Diese Übung dient dazu, sich einen Schritt mehr bewusst zu machen, wie viel wir von uns in einer Situation unbewusst gespürt haben. Du kannst die Übung erweitern, in dem Du Dir Dein Wappen aus unterschiedlichen Perspektiven ansiehst. Steh mal davor, dahinter, daneben oder versteck Dich dahinter. Was fällt Dir auf?

Wenn Du diese Übung alleine machst, empfehle ich Dir, Deine Gedanken danach zu Papier zu bringen. Schreibe über Deine Erfahrung mit der Uebung und mit Deinem Wappen. Für einen guten Abschluss dieses Prozesses ist die Reflektion in einer Gruppe noch das Tüpfelchen auf dem i. In dem Austausch mit anderen, lernen wir oft nochmals etwas neues über uns, festigen unsere Gedanken zu dem Thema und lassen sie ein Stück sogar gehen.

Warum hilft diese Übung in der Kommunikation mit anderen, wenn es doch eigentlich auch auf den anderen drauf ankommt?

Auch wenn wir es uns noch so sehr wünschen, die Gedanken meines Gegenübers kann ich nicht beeinflussen, denn Gedanken und Meinungen sind bekanntlich frei. Ich kann aber sehr wohl mir selbst immer wieder bewusst machen, was meine eigenen blinden Flecken sind, diese behutsam reflektieren und mit mir beim nächsten mal achtsam und liebevoll umgehen. Eine innerliches unerkanntes Gefühl in einem Gespräch kann sich bei uns aufstauen und die das Gespräch negative beeinflussen. Werde Dir dessen bewusst, sprich es aus und vielleicht sogar an und lass das Gefühl los. Deine Offenheit mit Dir selbst schafft mehr Vertrauen in Dich und auch zum Gegenüber und legt den Boden für ein offenes und authentisches Gespräch.

Hast Du Lust auf das Kennenlernen von Coaching Übungen und reflektieren Austausch in einer kleinen Community? Dann melde Dich gleich für den nächsten Workshop an.

Back | Contact Me